Gastbeiträge
02
Mrz
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Das Lechmuseum Bayern – ein interaktives Museum für Groß und Klein

…von Botschafter-Familie Hahn:
Unser Sonntagsausflug war diesmal ganz im Sinne des Vaters – denn es ging um Technik – genauer gesagt ein Wasserkraftwerk. Wir fuhren nach Langweid ins Lechmuseum. Da das Museum im Wasserkraftwerk nur jeden ersten Sonntag im Monat von 10-18 Uhr geöffnet hat, war es recht gut besucht. Vor allem waren zahlreiche Familien dort.
Erst schauten wir uns im Außenbereich um und entdeckten schon zahlreiche Tafeln eines Lehrpfades zum Thema Wasserkraft mit interessanten Fragen – z.B. Wieviele Haushalte versorgt das Wasserkraftwerk oder was bedeutet AC/DC?

Lechmuseum Bayern

Im Wasserkeller

Am Eingang wurden wir dann gleich sehr freundlich begrüßt und die Kinder mit „Lechmuseum-Luftballons“ als Erinnerung beschenkt. Der Eintritt ist frei und so kamen wir direkt in eine Vorhalle des Museums und dann weiter in den „Maschinenraum“. Dort befindet sich abgetrennt die Technik für das heute betriebene Wasserkraftwerk und im vorderen Bereich ist der „historische“ Ausstellungsraum mit einer alten, trockengelegten Turbine aus dem Jahr 1907. Durch das Entfernen einer Betonwand ist nun die einstige Turbinenkammer begehbar und man steht sozusagen im Bereich, wo früher das Wasser durch die Turbine floß. Diesen Bereich kann man auch von unten noch betrachten und sieht die Öffnungen, durch die das Wasser bis zum Umbau 1993 wieder zurück in den Lech gelang. Diesen „Wasserkeller“, wie er es nannte, fand unser ältester Sohn besonders beindruckend.


Im 1. Obergeschoss erwarteten uns zahlreiche Stationen zum Mitmachen und Ausprobieren, dabei ging es vorrangig um den Lech, z.B. als Lebensraum für Tiere und Pflanzen oder die Bedeutung in der Geschichte. Es gab auch viel zum Lesen und Schauen, aber da unsere Kinder noch nicht lesen können, war das nicht so interessant für sie. Besonders angetan dagegen waren sie von einem Bildschirm-Memory mit verschiedenen Motiven zum Lech, das konnte schon unsere 4-jährige Tochter super. Unser 6-jähriger Sohn beschäftigte sich mit „Leseunterstützung“ des Vaters lange an einem PC mit verschiedenen Spielen zum Thema Strom, z.B. Bau eine Glühlampe oder Strom macht kalt. Und unser Jüngster? Der jagte dem Luftballon, den wir am Anfang bekommen haben, hinterher und hatte auch seine Freude 🙂
Im Dachgeschoss lief ein interessanter Film über den Lech und es gab weitere Info-Tafeln zur Wasserkraft und alternativen Energien.
Zum Abschluss unseres Besuches eroberten die Kinder noch das nachgebaute „Lechfloß“, direkt beim Museum und wir schauten noch auf die andere Seite des Lechs mit Oberwasser.

Fazit

Insgesamt war es ein lohnender und interessanter Ausflug, besonders wenn die Kinder schon selbst lesen können, gibt es sehr viel zu entdecken. Der Kinderwagen muss allerdings im Erdgeschoss stehen bleiben. Selbst ein kleiner Buggy lässt sich schlecht die ganzen Treppen hochtragen.

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