Conny Bäuml
25
Okt
Keine
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Im Schlossfieber ins Schloss Höchstädt

Habt ihr schon von unserem Besuch im Oettinger Schloss gelesen? Nach diesem Ausflug waren wir so vom „‚Schlossfieber“ ergriffen, dass wir das große historische Festwochenende auf Schloss Höchstädt gleich für einen weiteren Schlossbesuch nutzten. Aber lest selbst…

Aber vorab gleich ein Tipp: Wenn ihr von Schlössern, Burgen und längst vergangenen Zeiten ebenso fasziniert seid wie wir, seid ihr im Nördlinger Ries bestens aufgehoben! Hier wimmelt es geradezu von alten Adelssitzen und geheimnisvollen Ruinen.

Am ersten Oktoberwochenende machte uns jedoch das große Festwochenende auf Schloss Höchstädt besonders neugierig. Dort sollte zum 400-jährigen Jubiläum des Einzugs der Herzogin Anna so einiges geboten werden: Vom Festvortrag, über historische Musik, Tänze, historische Modenschau und ein Historienspiel auf dem Marktplatz war allerlei im Programm zu lesen. Da waren wir uns einig: Das schauen wir uns an!

Eingangsportal Schloss Höchstädt

Eingangsportal Schloss Höchstädt

Schon weit ums Schloss herum tummelten sich Menschen in prachtvollen, historischen Gewändern. Im Schlosshof selbst wurden wir empfangen von historischer Musik und vielen Besuchern, die den Schlosshof – zumeist essend und trinkend – bevölkerten.

Schlosshof am Festwochenende

Schlosshof am Festwochenende

In der Schlosskapelle fand außerdem ein kleiner historischer Markt statt. Dabei beeindruckten uns besonders die aufwändigen historischen Gewänder, die alten Gemälden – erstaunlich detailgetreu – nachempfunden waren.

Detailgetreue Gewänder

Detailgetreue Gewänder

Nachdem zwar für den bevorstehenden Festsonntag ein Kinderprogramm vorgesehen war, war am Samstag diesbezüglich leider nicht allzu viel geboten. Daher beschlossen wir, einen Blick ins Fayencenmuseum zu werfen. „Fayence? Was ist denn das? Langweilig!“, war die erste Reaktion.

Doch wir wurden sehr angenehm vom Gegenteil überrascht:

Hier ist es wirklich gelungen, das auf den ersten Blick recht trocken erscheinende Thema Fayencen („Keramik“), durch verschiedenste Mitmachstationen für alle Sinne buchstäblich „greifbar“ zu machen!

So lädt zum Beispiel gleich im Eingangsbereich eine riesige, mit Kissen gefüllte „Fayence“-Schüssel Kinder zum Kuscheln ein.

Welches Material klingt wie?

Welches Material klingt wie?

Weiter geht es mit verschiedensten Stationen, bei denen Klängen gelauscht, gepuzzelt, gedreht, zugehört, reingeschaut, aufgeklappt und verschoben werden kann.

Gerade Familien mit Schulkindern können hier auf jeden Fall einige Zeit verbringen und eine ganze Menge neues Wissen mit heim nehmen.

Wir haben außerdem erfahren, dass hier im Sommerhalbjahr eine Vielzahl interessanter museumspädagogischer Führungen und Programme, speziell auch für Kinder, angeboten werden. Das müssen wir unbedingt uns merken!

Ein Stockwerk darüber befindet sich sogar noch eine weitere Dauerausstellung:
Hier kann man in die geschichtsträchtige Schlacht von Höchstädt im Jahr 1704 sowie auch in die Vergangenheit von Schloss Höchstädt selbst eintauchen.

Nachdem wir uns aber so ausgiebig im Fayencen-Museum aufgehalten hatten, reichte uns die Zeit hier leider nur für eine kurze Stippvisite. Aber: Wir kommen wieder!

(Bis einschließlich März ist jedoch leider erst einmal Winterpause.)

Hier findet ihr weitere Infos zu Öffnungszeiten und Eintrittspreisen des Museums in Bayern.

 

 

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