Susanne Gassner
12
Jul
Keine
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Lama-Wanderung – der etwas andere Familienausflug in Bayern

Schon mal mit einem Lama Gassi gegangen?  Nein? Na dann wird`s Zeit – Zeit zum Entspannen, Zeit für Ruhe und Zeit für ein bisschen Natur. Im schönen Lechfeld südlich von Augsburg kann man das. Die Lama-Ranche in Kleinaitingen bietet in regelmäßigen abständen Wanderungen mit Lamas an. Gebucht, getan. Los geht`s bei schönstem Sonnenschein-Föhnwetter mit einem grandiosen Alpenpanorama vor mir. Schnell packe ich mir noch meine Schwester ein und wir fahre zum vereinbarten Treffpunkt an die Lechstaustufe 22. Dort warten schon die Lama`s auf uns. Ein lustiges Bild.die Lamas für unseren Ausflug in Bayern

Michael, unser Guide und Lama-Papa erzählt uns ein bisschen was zu den Tieren und dann darf ich mir „eines aussuchen“.  Ich hab mich auf anhieb verliebt – in Carlos. Ein hellbrauner knuffiger Jungbulle, der mit seinen großen braunen Knopfaugen genauso neugierig umherschaut wie ich. Und los geht`s: unsere kleine Gruppe von 7 Lama`s und 9 Leuten macht sich auf zur Lama-Wanderung entlang des Lech`s. Nero, das kleinste Lama, fängt schon zu singen an. Klingt sehr lustig – wie ein Gartentörchen, das mal wieder dringend geölt werden müsste: „wuuuiiiii, wuuuiiii“ (mit Tonlage ansteigend).

am Lech entlangSchon nach ein paar Metern geht das ruhige und sehr angenehme Wesen der Lama`s auf uns alle über. Die Stimmung ist super, sehr entspannend und es macht richtig Spaß. Ich frag mich nur: wer geht hier eigentlich mit wem Gassi…? Ich glaube, Carlos würde auch ohne mich an der Leine einfach allen anderen hinterhertrampeln. Von ausbüxen keine Spur.

Mir ist warm; mit Carlos an meiner Seite, der mit seiner dicken Wolle ständig auf Körperkontakt sowohl mit mir also auch mit Geronimo (dem Lama vor uns)  ist, wird`s einem noch viel wärmer.  Der Trampelpfad ist gerade mal Fußbreit – gar nicht einfach, sich das mit so einem Lama zu teilen. Hin und wieder steigt er mir schon auf den Fuß, aber ich merkt es kaum – Fliegengewicht, mein Carlos.

Plötzlich „Panik“ unter den Lama`s …. ????…Was ist jetzt???… Aaach, nur ein Loch in der Größe eines Suppentellers  im Boden, über das sie alle drüber hüpfen wie über eine 10-Meter-Schlucht.  Aber auch bei „größeren“ Hindernissen, wie ein quer liegender Baum, hüpfen alle so galant drüber wie nur ein Lama es kann.Mittagspause am Mandichosee

Am Mandichosee angekommen spannen wir ein Seil zwischen den Bäumen, an das wir dann alle unsere Lamas parken. Mittagspause; Essen fassen für Mensch und Tier. Sonne ins Gesicht scheinen lassen und Nero`s Mittagskonzert lauschen.

 

Der Rückweg war viel zu kurz, viel zu schnell vorbei; obgleich es dieselbe Strecke war. Schade. Jetzt muss ich mich von meinem Carlos verabschieden. Ich darf in noch in den (Pferde-) Anhänger bringen und stehe plötzlich „eingequetscht“ zwischen allen 7 Lamas. Wären es Pferde gewesen, wäre ich panisch aus dem Anhänger gerannt, aber so ein Lama hat so ein ruhiges liebes Wesen, dass man in keiner Sekunde Angst haben müsste. Toll. Mach ich auf alle Fälle wieder!

Eine wirklich tolle Wanderung auch für die ganze Familie (für Kinder ab ca. 6 Jahren geeignet). Ich kann jedem nur empfehlen: selber ausprobieren und dem Charme der Lamas erliegen.

Info`s gibt`s unter www.lamaranch.deCarlos, mein Carlos

 

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