Heidi Källner
14
Mrz
Keine
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Oettingen im Nördlinger Ries, die fürstliche Residenzstadt im Storchenglück

wo Fürst Albrecht zu Oettingen-Spielberg seinen Wohnsitz hat. Die historische Residenzstadt Oettingen, gemütlich, idyllisch und heimelig, sie liegt am nördlichen Rand vom Meteoritenkrater, dem Geopark Ries in unberührter Natur am nahen Ufer der Wörnitz. Verlockend auch die Nähe zum Naturpark Altmühltal und zum Fränkischen Seenland.

 

Oettingen,Heidi Källner,28.6.13 097Und jetzt komme ich zu meinem Lieblingsthema: Die Störche, sie sind hier ein Teil der Kultur. ACHTZEHN Störche tummeln sich über den Dächern dieser kleinen Stadt mit dem fürstlichen Flair und den romantischen Fachwerkhäusern. Ja du hast richtig gelesen: NEUN  Paare sind es mittlerweile. Hier klappert, schwirrt und jubiliert es im Minutentakt aus mindestens 18 langen Hälsen und Schnäbeln inmitten der Stadt Oettingen über dem Marktplatz, im Hofgarten, auch im Schlosshof, neben der Kirche St. Jakob sowieso . . .

Oettingen,Heidi Källner,28.6.13 104

Warum Oettingen? Warum auf Bäumen?

Baumnest im Hofgarten

Baumnest im Hofgarten

 

Baumnest im Hofgarten

Baumnest im Hofgarten

Warum auf Schornsteinen? Warum auf Strommasten?

auf dem Strommast neben dem Pfarrhaus

auf dem Strommast neben dem Pfarrhaus

auf dem Strommast neben dem Pfarrhaus

auf dem Strommast neben dem Pfarrhaus

Warum im Stadtzentrum? Warum auf dem Giebel der Häuser?

auf der Apotheke in der Schloss Strasse

auf der Apotheke in der Schloss Strasse

Was geht so vor in einem Storchenkopf? Rätsel über Rätsel, sie fragen nicht, sie kreisen – suchen und probieren – letztendlich haben sie sich entschieden. In der Mitte der Stadt muss es sein – die Nähe zum Menschen ist wichtig – der Kirchturm als Wahrzeichen der Menschlichkeit ist scheinbar von großer Bedeutung.

auf dem Röttger Haus in der Schloss Strasse

auf dem Röttger Haus in der Schloss Strasse

Es stört sie kein Glockenschlag und kein Sirenengeheul, kein Autolärm und auch kein Menschengewimmel. Hauptsache mittendrin, hoch hinaus und doch unerreichbar.

Außerhalb wohnen? NEIN, wir wollen sehen, spüren, hören – und mitfeiern

auf dem Prinzessinnenbau

auf dem Prinzessinnenbau

Die Wiesen rings um die Stadt an der Wörnitz, sie garantieren für lecker feuchtes

auf dem Prinzessinnenbau

auf dem Prinzessinnenbau

Essen, quakende Frösche, von Würmern durchzogene Rinnsale, bunte Wiesenvielfalt mit allerlei krabbelnden Käferfamilien. Der Tisch in diesem Paradies ist wohl noch reichlich gedeckt.

Beinahe hätte ich es vergessen: die sieben Storchenteiche am Rande der Stadt – zwischen Oettingen und Lehmingen. Jeden Herbst werden sie vom Naturschutz gehegt und gepflegt.

Ja, das muss es wohl sein, Oettingen – eine gastfreundliche Stadt mit liebenswerten Menschen. Es wird gefeiert, gelebt und geliebt und die vielen Storchenpaare schauen von ihren Wohnungen aus erhabener Höhe dem menschlichen Treiben voller zufriedener Neugier genüsslich zu.

Also auf geht`s ins Ferienland Donau-Ries.

das erste Küken ist geschlüpft - hier auf dem Strommast 2015

das erste Küken ist geschlüpft – hier auf dem Strommast 2015

Und wenn du schon mal hier bist mit deiner Familie, den Kindern, Oma und auch Opa, vielleicht auch allein – quer rüber geht es nach Munningen, Holzkirchen, Rudelstetten, Bühl, Alerheim, Möttingen, Löpsingen, Pfäfflingen und natürlich auch Nördlingen – überall kannst du es hören und tatsächlich auch sehen, das Klappern der Glücksbringer im Nördlinger Ries, in Bayerisch Schwaben, im Ferienland Donau-Ries.

Zu guter Letzt: vom Nördlinger Kirchturm Daniel hast Du den direkten Blick ins Nest der Nördlinger Störche. Aber das ist dann das nächste Thema – wenn das erste Ei auf dem Horst liegen wird.

Gut – also dann bis demnächst . . . P1360561,Oett.Heidi Källner

 

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