Gastbeiträge
09
Okt
Lauschtour Goldberg
Ein
Kommentar

Sagenhafter Goldberg

…von Botschafter-Familie Bibracher:
Zum zweiten Mal haben wir uns heute auf Lauschtour begeben und unser heutiges Ziel war der sagenhafte Goldberg.

Lauschtour Goldberg

Goldbergalm

Startpunkt der Lauschtour ist die Goldbergalm, dort gibt es auch ausreichend kostenlose Parkplätze. In der Goldbergalm kann man sich auch einen iPod für die Lauschtour ausleihen; das Sagenbüchlein, das an der Starttafel der Lauschtour angekündigt wird, gibt es leider seit längerer Zeit schon nicht mehr. Also begaben wir uns nur mit der Audiowanderung auf Lauschtour.

Das Tollste war für unsere Kinder das Goldbergmännle. Überall an den Bäumen findet man das Goldbergmännle und auch die Lauschtour wird an jeder Station vom Goldbergmännle mit kommentiert. Die beste Station war dann auch der Goldschatz und die Geschichte von der Goldburg.

Lauschtour Goldberg

Ist das ein Hexenhaus?

Das Abenteuerfieber unserer Kinder war geweckt und so haben sie entlang des Weges so manch sagenhafte Dinge entdeckt. Der erste Teil des Rundweges besteht aus schönen Waldpfaden, die größtenteils ohne große Steigungen zu bewältigen sind. Sobald man den Wald verlässt, hat man einen traumhaften Panoramablick von Höchstädt bis Dillingen und bei guter Sicht sogar zum ca. 20 km entfernten Kernkraftwerk Gundremmingen mit seinen charakteristischen Kühltürmen.

Auch die Waldkapelle ist ein sehr besonderer Ort, gerade weil man durch die Lauschtour eben auch erfährt, warum die Kapelle überhaupt errichtet wurde. Nach der Waldkapelle erreicht man dann aber schon auf ungefähr halber Strecke die letzte Station der Lauschtour. Das war dann auch für uns das erste Minus an dieser Lauschtour; der anstrengende Teil der Wanderung, nämlich der Anstieg liegt vor uns, aber die Lauschtour ist zu Ende. Wir hätten uns noch ein paar Stationen bis zum Ende des Rundwegs gewünscht, denn gerade an dem Punkt, an dem die Wanderung für Kinder etwas anstrengender wird, gibt es nichts mehr zu lauschen.

Lauschtour Goldberg

Panoramaausblick

Auch ließ dann die Beschilderung des Rundwegs sehr zu wünschen übrig und wir waren nicht die einzige Familie, die mit Handy und GPS durch den Wald geirrt ist auf der Suche nach dem richtigen Weg. Umso glücklicher waren dann natürlich unsere Kinder, als wir doch wieder den Weg zur Goldbergalm gefunden haben und uns nicht beim Goldbergmännle im Wald verirrt haben!

Nach unserer Wanderung haben wir uns noch in der Goldbergalm gestärkt. Das Restaurant ist sehr sauber, super Service und überhaupt keine langen Wartezeiten und das, obwohl das Restaurant gut besucht war. Das Essen war sehr gut und das Preis-Leistungs-Verhältnis völlig in Ordnung.

Unser Fazit: sagenhafte Geschichte toll erzählt, nur bitte ein paar Stationen mehr! Vom Goldbergmännle gibt es doch bestimmt noch mehr zu berichten.

Weiterführende Links:
www.goldberg-alm.de
www.bayerisch-schwaben.de/lauschtour

Kommentare
Das sagen andere ...
  1. Angelika Tittl says:

    Liebe Familie Bibracher,
    vielen Dank für den Wanderbericht, der uns wichtige Hinweise lieferte. Wenn Sie uns Ihre Anschrift an info@donautal-aktiv.de mailen, senden wir Ihnen das Sagenbüchlein direkt per Post zu. Und für alle anderen Lauschtour-Nutzer werden wir die Goldberg-Alm umgehend mit Sagenbüchlein versorgen.
    Die Beschilderung wieder wir selbstverständlich überprüfen und fehlende Wegweiser wieder anbringen. Wir wollen natürlich nicht, dass sich irgend jemand auf dem Weg verläuft.
    Wir freuen uns schon auf Eure nächste Erlebnisberichte in Bayerisch-Schwaben,
    Euer Donautal-Aktiv-Team

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von Gastbeiträge .
am 9. Oktober 2017 .
Kategorie: Botschafter-Tipp . Kino für die Ohren .
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