Heidi Källner
04
Aug
Keine
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Sommer – Ferien – Wochenende – Urlaub, egal was auch immer: LUST auf WANDERN ?

Hier habe ich etwas für kleine und große Kraxler, für Naturfreunde, Geschichtshungrige und Wanderlustige.Weiß blau, die Farben des Sommers, dazwischen eingebettet gelbe Stoppelfelder – so zeigt sich der Wonnemonat August. Er malt seine Bilder gleich einem Sonnenaufgang golden strahlend, fröhlich und heiter. Der Sommerhimmel, er thront über duftenden, bunten Wiesen und dichtem, grünen Blätterdach verwunschener Wälder.

Lust auf Wandern? Na klar doch, ich habe mich auf den Weg gemacht mein „Rudel“  Familie samt Hündin Luna haben mich begleitet:

Das Kartäusertal, Natur pur am südwestlichen Riesrand, ganz nah bei Nördlingen Richtung Ederheim und Hürnheim, eine geschichtsträchtige, liebliche Landschaft lädt ein zum Erkunden, Erleben und Bewundern – den Sommerduft in vollen Zügen genießen.

Nördlingen Richtung Geotop „Lindle“ den Hügel hinauf – und auch wieder hinab: Ederheim – Hürnheim – Niederhaus – Hochhaus – mit Blick nach links zum Karlshof – rechts zum Ziel Christgarten.

Ein beliebtes Naherholungsgebiet ist das burgenumsäumte Waldtal. Der Talabschnitt bis zur Domäne Karlshof, er  trägt den Namen „Kartäusertal“. Nordöstlich schließt sich das Tal des Forellenbachs an.

Das Wandern ist des Müllers Lust – mit dem Ziel Christgarten.

Und auf geht`s zum ersten Aussichtspunkt der Etappe. Stolz ragt die Burgruine Niederhaus auf der Anhöhe über Hürnheim.   Leichtfüßig den Pfad hinauf  wandern, die Burganlage neugierig erklettern, auf einer Anhöhe den Ausblick und Rundblick genießen  – einmalig schön, das ist Entspannung pur.

Burgruine Niederhaus von der Anhöhe über Hürnheim aus zu erreichen

Tisch und Bänke auf dem höchsten Punkt laden ein zur ersten Brotzeit, mitgebracht im eigen Rucksack. Frisch gestärkt und voller Tatendrang geht es dann munter weiter dem nächsten Ziel entgegen.

Ein leichter, schmaler Trampelpfad führt hinab zur Biberburg neben dem Forellenbach.

Weiter geht`s zur zweiten Etappe durch zauberhaft, lichten Wald  hinüber zur Ruine Hochhaus.

Burgruine Hochhaus versteckt in dichtem Sommerwald

Eingewachsen und ohne Aussicht, still und fast vergessen – so zeigen sich die Überreste einer sagenumwobenen Zeit fürstlicher Vergangenheit. Hier heißt es vorsichtig klettern, laufen, durchatmen, die längst vergangene Zeit fühlen.

Und wieder abwärts den Trampelpfad durch duftend, grünes Blattwerk, kühlender Schatten in des Sommers Hitze, auch das ist Genuss ohne Ende.

Wanderweg zwischen Hochhaus und Christgarten

Der Pfad öffnet sich: Links zeigt sich die Domäne Karlshof  

Die Domäne Karlshof

– rechts führt der Weg hinüber nach Christgarten durch eine bunte Wiesenlandschaft direkt durch den lichtdurchfluteten Sommerwald, begleitet vom sprudelnden Forellenbach.

Wunderbare Wanderwege führen durch das liebliche Tal um den Mittelpunkt, dem Namensgeber, das ehemalige  Kartäuserkloster Christgarten.

Klosterruine mit evangelischer Kirche St. Peter:

Klosterkirche mit den Mauerresten vom ehemaligen Kloster

Die kleine, rustikale Kirche neben alten, gebrechlichen Mauerresten vom ehemaligen Kartäuserkloster, sie erzählt sichtlich geheimnisvoll von dieser längst vergangenen Zeit. Hier findest du Abgeschiedenheit und Stille. 

Traditionell über Sommer bis zum Erntedankfest werden jeden zweiten Sonntag in diesem Gotteshaus Andachten zelebriert. 

Mauern der ehemaligen Klosteranlage

Damit möchte ich meine Wanderung beenden. Mehr Geschichtliches findest du vor Ort und viel genauer als ich hier jetzt zu erzählen weiß.

Und nach dem Wandern, wie wäre es mit einer kleinen Abkühlung im Forellenbach?

Forellenbach

Vielleicht oder ganz bestimmt schmeckt dir auch die Brotzeit in der Gaststätte gleich neben der Klosterkirche.

Ich muss zugeben, das Ziel ist ganz schön weit für Kinder und auch Senioren – nicht aber für geübte Wanderer.

Mit dem Auto bis zum Parkplatz bei der Burgruine Niederhaus, dann die Wanderschuhe anziehen, auch das wäre eine Möglichkeit und tut dem schönen Wandererlebnis keinen Abbruch.

Mein Tipp für die Zeit der Ferien: den Rucksack gepackt, die Wanderstiefel geschnürt, und auf geht`s ins Bayerische Schwabenland, dem Ferienland Donau-Ries.

 

 

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