Gastbeiträge
04
Mai
Edwin Scharff Museum Neu-Ulm
Ein
Kommentar

Verregneter Feiertag – auf ins Kindermuseum nach Neu-Ulm

…von Botschafter-Familie Quitzow-Bayer:
Ein langes Wochenende stand bevor. Leider regnete es am 1. Mai und so beschlossen wir ins Edwin Scharff Museum Neu-Ulm zu fahren. Die Ausstellung in diesem Museum in Bayern ist eine Reise durch den Körper „Kopfüber Herzwärts“. Da viele Familien so dachten, war es sehr voll im Museum.

Kindermuseum Edwin Scharff Museum Neu-Ulm

Krücken ausrobieren in der Werkstatt

An der Eingangstür (Kasse) bekamen die Kinder eine „Ich fühl mich wohl“-Karte, auf der Fotos, Erkenntnisse und Ergebnisse gespeichert werden, die man bei den Rundgängen durch die Zimmer sammelt. Das Museum ist in ein Kindermuseum und ein Kunstmuseum unterteilt. Das Kunstmuseum haben ich und meine jüngere Tochter ausgelassen. Der Papa und die ältere Tochter haben sich das Kunstmuseum angeschaut, da sie nach einem kurzen Rundgang durchs Kindermuseum gefunden haben, dass sie zu alt dafür sind und aufgrund der vielen vielen Leute auch nicht wirklich Lust hatten.

 

Selbst aktiv werden im Kindermuseum

Am Anfang des Kindermuseums musste man sich die Schuhe ausziehen, dort kann man auch bereitgelegte Stoppersocken oder eigene anziehen. Dann meldet man sich mit seiner Karte an einem Terminal an mit Name und Gewicht (eine Waage steht bereit). Im ersten Raum, der Garderobe, konnte man sich verkleiden und dann fotografieren lassen (wird alles auf der Karte gespeichtert – leider speichert er nur 1 Verkleidungsbild). Im Wohnzimmer konnte man herausfinden was man braucht um sich wohlzufühlen und wie man das erreichen kann. In der Energiezentrale geht es ums Herz. Man kann seinem eigenen Herzschlag lauschen und auf der Karte speichern. Die Küche und die angrenzenden Räume fand meine Tochter am besten.

Kindermuseum zum Mitmachen

Von der Küche durch den Schrank…

Dort kann man durch die Küchenschränke klettern und im Bad wieder rausrutschen. Auch geht es in der Küche um Lebensmittel, die einem guttun und wie sie durch den Körper wandern.

Kindermuseum Edwin Scharff Museum Neu-Ulm

…ins Bad rutschen

 

 

 

 

Im Bad wird der Popel, Pups und das Pipi erklärt und dort gibt es auch eine Toilette und Badwanne mit Knöpfen zum Ausprobieren. Am Terminal kann man dann mit der Karte noch die Kariesteufelchen bekämpfen. Im Kinderzimmer kann man viel über sich selber erfahren. Größe, Gewicht, Haarfarbe, Augenfarbe, Hautfarbe, Sprache etc. kann man dann auf einem Zettel schreiben und in den Terminal eingeben. War oft gar nicht so einfach – hat man tiefseeblaue oder urlaubshimmelblaue oder pfauenfedernfärbige Augen.

 

Im Fitnessraum wird`s sportlich. Hier konnte man einen Dancing Test machen, Grimassen schneiden oder Schnellkraft der Arme ausprobieren, was wiederum auf der Karte gespeichert wird. Schlafzimmer war die Ruhe-Oase. Im Wintergarten ging es um die Sinne Hören, Riechen, Schmecken und Tasten. Auch ein Balancespiel konnte man machen. Wie lange schafft man es auf einem Bein zu stehen auf einem kleinen Brett. War gar nicht so einfach. In der Werkstatt ging es um Kranke heilen, Kaputtes reparieren oder Schäden vorbeugen. Man konnte als Krankenschwester mit Mundschutz den Puppen eine Windel anziehen oder eine Spritze geben. Auch Krücken konnte man ausprobieren.

Kindermuseum Edwin Scharff Museum Neu-Ulm

Spaß für Groß und Klein

In einigen Zimmern gibt es eine Rohrpost, dort kann man Überraschungseier mit Nachrichten verschicken. Das ist auch eine tolle Idee. Am Schluss der Ausstellung meldet man sich mit der Karte am Terminal ab und bekommt einen Code mit dem man zu Hause sein persönliches „Ich fühl mich wohl“-Album herunterladen und ausdrucken kann. Die Karte finde ich eine tolle Sache, leider muss man an so gut frequentierten Tagen oft eine Weile warten bis man sie an den einzelnen Stationen nutzen kann.

Meiner Tochter und mir hat es gut gefallen, war sehr lehrreich und hat viel Spaß gemacht, also ein guter Ausflugstipp für Familien in Bayern. Beim nächsten Mal kommen wir aber an einem anderen Tag, an dem weniger los ist.

Kommentare
Das sagen andere ...
  1. Liebe Familie Quitzow-Bayer, vielen Dank für den tollen Beitrag zum Kindermuseum in Neu-Ulm. Es freut uns, das Ihnen die Ausstellung (trotz des Trubels :-)) gefallen hat. Viele Grüße aus Ulm, Sabrina Braunwarth

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